Ich lade jeden und jede, der sich interessiert und gerne singt, ein, bei meinem Projektchor mitzumachen. Das wird ein ganz tolles Projekt und ich freue mich darauf, mich Ende 2026 und Anfang 2027 mit dem wirklich kriminell unterschätzten Komponisten Grétry beschäftigen zu dürfen.
Meine zweite Publikation konnte ich erfreulicherweise in der Fachzeitschrift „Die Musikforschung“ der GfM publizieren. In meinem Aufsatz beschäftige ich mich mithilfe von Methoden aus der Corpuslinguistik mit der Frage, inwiefern antike Mythologie, Begriffe und Vorstellungswelten die Opera buffa des 18. Jahrhunderts prägen und durchziehen.
Die Volturnia ist eine Jahrestagung bayerischer und österreichischer klassischer Philologen, die 2026 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfand.
Mir ist es immer eine Herzensangelegenheit gewesen, meine Forschung nicht nur unter den Musikwissenschaftlern bekannt zu machen, wo meine Promotion formell angesiedelt ist, sondern sie auch bei der Klassischen Philologie vorzustellen. Da bot mir der Vortrag am 12. Juni 2026 eine wunderbare Gelegenheit. Im Rahmen meiner Projektvorstellung bin ich dieses Mal sehr ausführlich auf die Rezeption der Miles-gloriosus-Figur in der Oper eingegangen.
Ermanno Wolf-Ferraris „Der Kuckuck von Theben“ (1943)
Im Juni 2026 erschien meine erste Publikation, in der ich eine Werkeinführung zum „Kuckuck von Theben“, einer vergessenen Oper von Ermanno Wolf-Ferrari, gebe, im Druck. Sie ist Teil des Sammelbands „Facetten III. Werkbetrachtungen“, herausgegeben vom Musikwissenschaftlichen Institut der Musikhochschule München unter Federführung von Claus Bockmaier. Es war mir eine unglaubliche Ehre, meinen Artikel in diesem Rahmen publizieren zu dürfen.
Ab dem 1. Mai 2026 bin ich als Kirchenmusiker und Organist in der Pfarrei Fronleichnam in der Senftenauerstraße in München tätig. Ich freue mich schon sehr darauf, hier die Musik gestalten und neue Leute kennenlernen zu können. Die Kirche sieht jedenfalls ganz großartig aus und ich wurde auch sehr warmherzig aufgenommen.
Viereinhalb Jahre lang habe ich als Kirchenmusiker im Pfarrverband PACEM in Feldmoching gearbeitet – ein überaus erfolgreicher Abschnitt meines Lebens, an den ich gerne zurückdenken werde. Doch bereits 2025 setzte ein Gefühl ein, dass ich in PACEM nicht mehr am richtigen Ort war, und so traf ich die schwere Entscheidung, zum 30. April 2026 zu kündigen. Besonders meine Chöre werde ich sehr vermissen.
Auch dieses Jahr traf sich das Forum für jüngere Forschende der Fachgruppe Musiktheater der GfM wieder, diesmal in Mainz – und auch dieses Mal war ich wieder mit einem Vortrag vertreten. Ich bin ausschließlich auf die reichhaltige Vertonungstradition von Aristophanes‘ „Lysistrate“ eingegangen.
Bei der Kommunalwahl am 8. März wurde ich von der CSU Feldmoching als Kandidat für den Bezirksausschuss 24 aufgestellt und tatsächlich auch in dieses Amt gewählt. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die mich mit ihrer unterstützt haben. Dieses Amt ist für mich eine große Ehre.
Ebenso geehrt fühle ich mich, in der Wahlperiode 2026-32 die Interessen der Jugendlichen im Stadtteil in der Funktion des Jugendbeauftragten des Bezirksausschusses vertreten zu dürfen.
Es war mir mal wieder eine große Freude, im Rahmen unseres Doktorandenseminars an der Musikhochschule einen Einblick in den gegenwärtigen Stand meiner Promotion zu geben.
Der kleine Ausschnitt aus der Präsentation zeigt einen der Schwerpunkte des Vortrags: Was qualifiziert eine Vertonung einer antiken Komödie als Adaption? Ich bin hier einige Theorien und Konzepte durchgegangen und habe sie am Beispiel von Plautus‘ „Aulularia“ exemplifiziert.