Antikenbezüge in den Libretti der Opera buffa des 18. Jahrhunderts

Meine zweite Publikation konnte ich erfreulicherweise in der Fachzeitschrift „Die Musikforschung“ der GfM publizieren. In meinem Aufsatz beschäftige ich mich mithilfe von Methoden aus der Corpuslinguistik mit der Frage, inwiefern antike Mythologie, Begriffe und Vorstellungswelten die Opera buffa des 18. Jahrhunderts prägen und durchziehen.

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Vortrag bei der Volturnia in Bamberg 2026

Die Volturnia ist eine Jahrestagung bayerischer und österreichischer klassischer Philologen, die 2026 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfand.

Mir ist es immer eine Herzensangelegenheit gewesen, meine Forschung nicht nur unter den Musikwissenschaftlern bekannt zu machen, wo meine Promotion formell angesiedelt ist, sondern sie auch bei der Klassischen Philologie vorzustellen. Da bot mir der Vortrag am 12. Juni 2026 eine wunderbare Gelegenheit. Im Rahmen meiner Projektvorstellung bin ich dieses Mal sehr ausführlich auf die Rezeption der Miles-gloriosus-Figur in der Oper eingegangen.

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Mythologie, heiteres Spiel und Eskapismus

Ermanno Wolf-Ferraris „Der Kuckuck von Theben“ (1943)

Im Juni 2026 erschien meine erste Publikation, in der ich eine Werkeinführung zum „Kuckuck von Theben“, einer vergessenen Oper von Ermanno Wolf-Ferrari, gebe, im Druck. Sie ist Teil des Sammelbands „Facetten III. Werkbetrachtungen“, herausgegeben vom Musikwissenschaftlichen Institut der Musikhochschule München unter Federführung von Claus Bockmaier. Es war mir eine unglaubliche Ehre, meinen Artikel in diesem Rahmen publizieren zu dürfen.

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Vortrag in Mainz am 23. März 2026

Auch dieses Jahr traf sich das Forum für jüngere Forschende der Fachgruppe Musiktheater der GfM wieder, diesmal in Mainz – und auch dieses Mal war ich wieder mit einem Vortrag vertreten. Ich bin ausschließlich auf die reichhaltige Vertonungstradition von Aristophanes‘ „Lysistrate“ eingegangen.

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Vortrag im Doktorandenseminar am 25.11.25

Es war mir mal wieder eine große Freude, im Rahmen unseres Doktorandenseminars an der Musikhochschule einen Einblick in den gegenwärtigen Stand meiner Promotion zu geben.

Der kleine Ausschnitt aus der Präsentation zeigt einen der Schwerpunkte des Vortrags: Was qualifiziert eine Vertonung einer antiken Komödie als Adaption? Ich bin hier einige Theorien und Konzepte durchgegangen und habe sie am Beispiel von Plautus‘ „Aulularia“ exemplifiziert.

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Vortrag beim Forschungsseminar der Klassischen Philologie an der LMU

Am 28. Oktober 2025 wurde mir die große Ehre zuteil, als erster Referent überhaupt im neuen Format des Forschungsseminars Griechische und Lateinische Philologie an der LMU zu sprechen. Ich konnte dort einen Einblick in meine Arbeit geben und insbesondere die Besonderheiten der Komödienrezeption hervorheben. In der Klassischen Philologie ist die Tragödienrezeption recht gut untersucht, aber zur Komödienrezeption gibt es wenig Material. Daraus erklärt sich wohl auch der Umstand, dass auf der Einladung zu meinem Vortrag irrtümlich mit Tragödienrezeption geworben wurde.

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Vortrag in Graz am 23. Mai 2025

An der Kunstuniversität Graz kam vom 22.-24. Mai 2025 das Forum für jüngere Forschende der Fachgruppe Musiktheater der GfM zusammen. Es war nicht nur mein erster Besuch in Graz überhaupt, sondern ich konnte mich am Forum auch mit einem eigenen Vortrag beteiligen. Abermals berichtete ich aus meiner Forschung zu Schauspielmusiken für Aufführungen antiker Komödien. Diesmal lag der Schwerpunkt unter anderem auf der reichen Tradition an Darbietungen in der angloamerikanischen akademischen Welt, wo philologisch, kultur- und sprachwissenschaftlich motivierte Aufführungen seit etwa 150 Jahren regelmäßig auch mit opulenter Musik ausgestattet werden.

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Vortrag im Doktorandenseminar am 14. Januar 2025

Kaum jemand setzt sich heute wirklich intensiv mit Schauspielmusiken, also den Formen musiktheatralischen Schaffens, die theatrale Darbietungen von Dramentexten begleiten, auseinander. Gerade im Bereich der Vertonungen antiker Komödien ist das ein wirkliches Desiderat, derweil gibt es hier echte Schätze zu heben. Eine dieser versteckten Perlen sind die „Frösche“ von Franz Commer, ein historisch auch ganz interessantes Werk, auf das ich in meiner Präsentation unter anderem eingegangen bin.

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